Katastrophale Schiedsrichterleistung kostete der B-Jugend den Sieg

Eine katastrophale Schiedsrichterleistung gab den Ausschlag für einen glücklichen 6:5 Sieg der Gastgeber. Man soll es ja nicht unbedingt am Schiedsrichter festmachen wenn man verliert, so der allgemeine Tenor, aber an diesem Sonntagmorgen, dem 11 Oktober 2015 traf das nicht zu. Da war alles anders.
Dieses Spiel wird wohl so schnell keiner vergessen. Weder die anwesenden Zuschauer noch die Beteiligten. Allein der Spielverlauf war auch anhand des Schiedsrichters sehr dramatisch. Nach der schnellen 1:0 Führung durch Philipp Sigl nach nur 2 Minuten schaltete die zugegebenerweise stark ersatzgeschwächte Mannschaft der SG Pfettrach/Furth auf den Bequemmodus um und dachte das geht locker so weiter. Leider vergassen die Jungs das man dabei auch kämpfen und laufen muß. So kam die Eintracht postwendend zum Ausgleich in der 3 Minute und über ihren gefährlichen Rechtsaußen mit der Nr.7 Antonio Acierno zu weiteren Toren und Torchancen. Begünstigt durch halbherzige, katastrophale Abwehrleistungen der gesamten Abwehr schoß der Gegner ein Tor nach dem anderen. Bis zur Pause stand es sage und schreibe 5:1  für die Eintracht und das bis auf zwei unberechtigte Freistöße des Schiedsrichters, die allerdings zu Toren führten nicht einmal unverdient. Nach einer kräftigen Standpauke des Trainers Charly Goschala, der als sofortige Maßnahme den angeschlagenen Verteidiger Markus Ernst ins Tor stellte und den Torwart Matthias Huber, der eigentlich gelernter Innenverteidiger ist, wieder ins Abwehrzentrum stellte, kam gleich mehr Schwung ins Team. Durch konsequentes Pressing schnürte man den Eintracht  in deren Hälfte ein und schoß innerhalb von 15 Minuten (44.- 59. Minute) 4 Tore zum zwischenzeitlichen 5:5 Ausgleich. Eine tolle Aufholjagd durch Tore von Philipp Sigl (2x), Tobias Merl und Thomas Schneider, nachdem die Mannschaft nun endlich ihr Können abrief, die aber nur von kurzer Dauer war. Auch das 6:5 für unser Team ist gefallen, doch da hatte der Schiedsrichter was dagegen. Philipp Sigl, der damit sein 4 Tor gemacht und das Spiel voll gedreht hätte , soll angeblich im Abseits gewesen sein. Nur war er damit komplett alleine mit dieser Meinung, denn nicht nur die Pfettrach/Further Zuschauer sahen das total anders, sondern auch die fairen Eintracht Zuschauer.
So eine Aktion kann ja mal passieren denkt man sich, aber das war schon die mindestens 10 krasse Fehlentscheidung. Das Faß zum Überlaufen brachte dann ein Elfmeterpfiff, der absolut keiner war. Unser Torwart Ernst fing ganz normal einen hohen Ball ab, als plötzlich ein Spieler des Gegners neben ihm zusammen fiel. Ernst drehte sich verwundert um, wollte ausschiessen, da pfiff der Schiedsrichter Elfmeter, obwohl in keinster Weise eine Berührung erfolgte. Jeder, aber auch wirklich jeder der zahlreichen Zuschauer hat gesehen dass da nichts war und nur der Schiedsrichter sieht es schon wieder anders. Der Elfmeter führte dann zum 6:5 Siegtor für die Eintracht. Als dann kurz darauf es wiederum einen Elfmeter für die Eintracht gab, der erneut keiner war, stand das Spiel kurz vor dem Abbruch. Es folgte eine Spielunterbrechung und der Trainer sowie seine Mannschaft waren nahe dran den Platz zu verlassen. Doch das bringt ja bekanntlich nichts außer einer Geldstrafe. So besann man sich wieder und spielte weiter. Bemerkenswert die Reaktion der Gastgeber von Eintracht Landshut, wo dessen Trainer / Funktionär seinem Elfmeterschützen beim zweiten unberechtigten Strafstoß anwies er solle doch den Ball am Tor vorbei schießen.
Das sagt eigentlich schon alles aus über die indiskutable Leistung des Schiedsrichters, der unsere Mannschaft so sehr benachteiligte, das es ihr den Sieg kostete. Ein Protest wurde erhoben, ob das was bringt ist eine andere Sache. Man wird sehen.

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