Sportclub will sich neu ausrichten

Vorstandschaft stellt im Rahmen der Jahreshauptversammlung Pläne zur Neuausrichtung vor

Pfettrach. Am Freitag, den 16. März fand im Sportheim des SC Pfettrach die Jahreshauptversammlung des Sportvereins statt. Erster Vorsitzender Bartholomäus Paintner begrüßte neben den anwesenden Mitgliedern besonders auch die Ehrenvorsitzenden Sepp Schlemmer und Anton Langmeier, Ehrenmitglied Georg Hohenester, den 2. Bürgermeister der Marktgemeinde Altdorf, Georg Wild sowie Marktgemeinderat Werner Meilinger.
Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Vereinsmitglieder berichtete Bartl Paintner über einige Aktivitäten des zurückliegenden Vereinsjahres. Neben den traditionellen Veranstaltungen wie Sommerfest, Weihnachtsfeier und Christbaumversteigerung bildete im zurückliegenden Berichtsjahr der Pfettrachtaler Lauf im Oktober den Höhepunkt des Jahres. Mit knapp 800 Teilnehmern verzeichnete man bei der 16. Auflage erneut eine hohe Beteiligung. Neu ins Programm aufgenommen wurde eine 10 Kilometer Strecke für Inliner. Der Dank Paintners galt dabei dem Organisationsteam und den vielen weiteren Helfern für die professionelle Organisation. Der Termin für dieses Jahr steht auch schon fest: Am 20. Oktober 2018 heißt es wieder „Auf die Plätze, fertig, los!“ Die Überdachung des Grillplatzes stellte die größte Baumassnahme dar, die Dank des Engagements der Mitglieder erfolgreich durchgeführt werden konnten.
Der 1. Vorsitzende schloss seinen Bericht mit einem Dank an seine Vorstandskollegen, Willi Stanglmayr, Wolfgang Will und Thomas Haselbeck, des Weiteren an die Ausschussmitglieder, die Marktgemeinde Altdorf und sämtliche ehrenamtlichen Helfer, die den Sportverein wieder das ganze Jahr so tatkräftig unterstützt haben ab.
Die Berichte der Abteilungsleiter gaben Einblicke in die sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten der Abteilungen Fußball, Volleyball, Lauf, Eishockey, Stockschützen, Damengymnastik, Kinderturnen und Jazzdance. Im Bereich Seniorenfußball war man nach dem wohl schwierigsten Jahr der Vereinsgeschichte im Sommer mit großen Hoffnungen in die Saison gestartet. Noch in der Vorbereitung konnte Trainer Miso Kosic mit einem großen Kader arbeiten und die Vorzeichen standen gut. Doch die Sommerurlaubszeit und der unglückliche Spielplan führten schnell dazu, dass man wie schon in der Vorsaison in arge Personalnot geriet und nun wieder ganz unten in der Tabelle steht. Den Blick nach vorne gerichtet müsse man nun die Saison mit Anstand zu Ende bringen und für die neue Spielzeit nach Möglichkeiten der Zusammenarbeit, vielleicht in Gestalt von Spielgemeinschaften,suchen. Auch im Bereich des Jugendfußballs wird es für den Verein zunehmend schwerer. In nahezu allen Altersklassen fehlt es an Nachwuchsspielern, so dass für die neue Saison nur noch zwei eigene Mannschaften in der F- und D-Jugend gemeldet werden können. In der C-Jugend strebt man eine Spielgemeinschaft mit der DJK Furth an. Die anderen Abteilungen konnten positivere Nachrichten verbreiten, aber dennoch leidet der Verein durchweg unter einem stetigen Mitgliederschwund, der kaum aufzuhalten scheint. Anschließend trug Kassier Wolfgang Will den Kassenbericht vor und berichtete, dass sich der Verein als gesund und schuldenfrei bezeichnen kann. Dies wurde auch von den beiden Revisoren Rainer Max und Martin Ingerl so bestätigt. Nach der Entlastung der Vorstandschaft und einem Grußwort von 2. Bürgermeister Georg Wild in dem er den Verantwortlichen Mut zusprach, erläuterte der erste Vorsitzende Bartl Paintner die Pläne der Vorstandschaft zur Neuausrichtung des Vereins. Unter dem Motto „Platz schaffen – Möglichkeiten schaffen“ stellte er gemeinsam mit Kassier Wolfgang Will den Ausbau des Sportheims durch Aufstocken des Obergeschoßes vor. Durch die Massnahme würden über 300m² neue Fläche geschaffen werden, die für die Unterbringung von neuen Vereinssparten wie etwa Tischtennis, Schach oder Skigymnastik, aber auch zur Nutzung durch andere Vereine und sozialen Einrichtungen wie etwa VHS oder Kindergärten dienen könnten. So könne man nach vorne hin neue Säulen für den Verein bauen. Werner Meilinger, Marktgemeinderat und Architekt stellte den Mitgliedern einen ersten Planentwurf vor und ging dabei auf die Herausforderungen aber auch Möglichkeiten ein. Das ein solches Vorhaben eine gewaltige Investition darstellt und ohne Zuschüsse von Verbänden und der Marktgemeinde stellte Vorsitzender Bartl Painter weiter fest. Dazu hätte man bereits erste Gespräche mit dem BLSV geführt, um schon einmal die Möglichkeiten zu sondieren. 2. Bürgermeister Georg Wild konnte und wollte an diesem Abend noch keine Zusicherungen der Marktgemeinde geben, ermutigte aber die Verantwortlichen schnell das Gespräch mit dem ersten Bürgermeister und den Vertretern der Fraktionen zu suchen. Die Marktgemeinde brauche derartige Projekte und aus seiner persönlichen Warte heraus unterstütze er die Ideen und Planungen im vollem Umfang. Die Vorstandschaft versprach die Planungen weiter voranzutreiben und kündigte an bis spätestens zur nächsten Jahreshauptversammlung konkretere Schritte zu präsentieren.
Vorstand Bartl Paintner schloß die Mitgliederversammlung mit einem Dank und leitete damit in den gemütlichen Teil des Abends über. Der Verein erinnert auch in diesem Zusammenhang an sein Schafkopfturnier am Samstag 24.3.18 um 19.00 Uhr. Die Einladung richtet sich an die Allgemeinheit.

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